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Marinewesen : (Gruppe XVII, Section 1 bis 4) ; Bericht / von Alexander Friedmann, Civiling. in Wien
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2000$

D

Marinewefen.

Fig. 86.

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Bordagam

B

Jean de Luz

C

In St. Jean de Luz müffen nämlich die Schiffe, von der See kommend, fich zuerft in einer folchen Richtung halten, dafs fie die beiden weifsen Directionsfeuer A und A1 fenkrecht unter einander fehen; wenn fie in diefer geraden Linie vor­wärts fahrend an eine Stelle kommen, wo die beiden rothen Leuchtfeuer C C1 gleichzeitig fichtbar werden, ift von der Richtung A A1 nach links in die Richtung CC1 abzulenken und diefe fo lange genau einzuhalten, bis das Schiff die beiden grünen Directionsfeuer BB1 in einer Senkrechten erblickt, in welchem Momente von CC1 nach rechts abgelenkt werden und die Richtung BB1 bis zur Einfahrt in den Hafen verfolgt werden muſs. Untiefen und Gefahren aufserhalb diefer Fahrrichtungen geben dem Capitän und Piloten die nöthige Aufmerkſamkeit und verhüten die früheren häufigen Unfälle.

Die Herftellung des Molo D und des Wellenbrechers E wird, bis fertig, 612 Millionen Francs koften; die kleine Rhede wird alsdann gleich einen ziem­lich ficheren Zufluchtshafen für Schiffe auf hoher See bilden. Die Ausgabe ward aber urfprünglich nur zu Gunften der betriebfamen Einwohner eines kleinen Städtchens gemacht und wenngleich in Anbetracht der Nähe der ſpaniſchen Grenze auch politifche Gründe mitgewirkt haben dürften, ift diefe Ausgabe immer­hin eine generole.

Fig. 87 ift ein Verticalfchnitt des Molo D, Fig. 88 ein Verticalſchnitt des Wellenbrechers E. Letztere Figur veranfchaulicht auch deutlich genug die Her­ftellungsweife desfelben: Auf einen centralen Steinwurf aus natürlichen Blöcken, welche den Kern des Wellenbrechers darftellen, wurden künftliche Blöcke von 20 Cubikmeter Inhalt( 4 Meter Länge, 212 Meter Breite und 2 Meter Dicke) in

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