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Eisenbahn-Unter- und Oberbau : (Gruppe 18, Section 2) ; Bericht : 1 / von Franz Rziha
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1. Der Gang des Welthandels bis zur Zeit der Dampfmaschine.

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Dieser Weg von Moskau, Nowgorod und Astrachan nach Buchara und Balkh( der Factorei Genuas) über den Bamiyan- Pass im Hindukusch nach Kabul und herab nach Indien, dieser Weg war ja der Hansa auf's Neue gezeigt worden von dem die Völker auf­wirbelnden Mongolen Dschingiskhan( 1163-1227), der den Geist seiner Regierung mit der Kriegsfanfare hinausrief in die Welt, dessen Mannen seit Alexander dem Grossen wieder die ersten waren, die in hellen Heereshaufen den Hindukusch passirten, und der 1218 Tur­kestan plünderte und 1223 die Russen seine Macht bei Mariopul fühlen liess.

Das Hanseatische Wirken wurde unterstützt von dem Orden der Deutschen Ritter, die seit Heinrich Walpot von Bassenheim( 1191) der Tapferkeit gedient, seit Hermann von Salza( 1210-1239) zu hohen Ehren gelangt und seit dem Landmeister Hermann Balk 1283 nach 53 blutigen Jahren sesshaft geworden waren in Preussen, wo sie seit 1309 zu Marienburg mit dem Schwergewichte der Sitte residirten.

Auch die nächstliegende geschichtliche Zeit war dem Landwege des Handels aus Indien über den Hindukusch nach dem Caspischen Meere in hohem Grade förderlich, da der lahme Timur oder wie wir ihn nennen ,, Tamerlan"( 1336-1405), der Herrscher über Indien, Mittelasien, Persien, Damask und Syrien, die Stadt Samarkand" zu seiner Residenz erkor und sie nebst dem gelehrten Bukhara zum Ziele der Kaufherren aus Nordeuropa machte.

Damit wurde der europa- asiatische Handel sesshaft im Norden der Hochgebirge, welche Indien und Centralasien scheiden, und er wurde immer blühender( dieser Handel), als Iwan III.( 1462-1503) endlich der Mongolen Herr geworden war, und der Dichter Sultan Babur( 1483-1530) über Indien und Turkestan gebot, den Pass über den Hindukusch beherrschte und zu Kabul am Kreuzungspunkte der zwei asiatischen Völkerstrassen residirte. Und diese Zeit war auch die letzte Zeit der vormaligen Blüthe des indischen Land­handels über den Hindukusch, und aus dieser Zeit( 1505) rührt her, was der Timuride Sultan Babur singt von Kabul seiner Residenz: Trinket Wein in dem Schlosse zu Kabul,

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Und lasst den Becher ungehindert kreisen."