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I. Die geschichtl. Entwickelung u. d. Culturwerth d. Eisenb.
Bibel, dass der Glaube, allerdings jener an die Macht des Geistes, in Wirklichkeit Berge versetzt.
b) Der Tunnelbau im Allgemeinen.
Die wissenschaftliche Durchbildung des Tunnelbaues, der in früheren Zeiten fast ausnahmslos bei Druck nur in engen und nur bei Felsen in weiten Profilen geübt wurde, datirt wesentlich erst seit dem Erstehen der Eisenbahnen und werden wir auf das Thema der diesfälligen, hervorragendsten Errungenschaften weiter unten bei dem Berichte über die ausgestellten Objecte des Tunnelbaues noch zu sprechen kommen.
c) Grabemaschinen.
Die Excavateurs haben, wenn auch vornehmlich im Canalbaue herausgebildet, doch durch den Eisenbahnbau, namentlich in Amerika eine Ausbildung in der Form der sogenannten Trockenbagger erhalten, welche selbst in einer Skizze der Einflüsse des Eisenbahnbaues auf die Bauwissenschaften um dessentwillen genannt werden muss, weil die immer mehr erstehende Vervollkommnung dieser Maschinen, welche ebenfalls im Verlaufe dieser Arbeit noch kurz berührt werden wird, und die in den Schrämmaschinen des modernen Bergbaues ein so würdiges Pendant finden, für die Zukunft der Wissenschaft des Eisenbahnbaues von immenser Bedeutung sein wird, eine Bedeutung, welche kommende Weltausstellungen thatsächlich documentiren werden.
d) Bohrmaschinen.
Die zur Ueberwindung des festen Gesteines geschaffenen Bohrmaschinen, deren moderne Leistungen ebenfalls im Verlaufe dieser Arbeit näher geschildert werden sollen, sind, geschaffen durch das kühne Werk des Tunnels durch den Mont- Cenis, ausschliesslich Kinder des Eisenbahnbaues, wie sehr auch ihre Ausbildung durch die Anwendungen im Bergbaue anerkannt werden muss. Und durch die Geltendmachung der Bohrmaschine hat der Eisenbahnbau einen grossen Theil jenes Dankes zurückerstattet, welchen diese Baudisciplin überhaupt dem alten, ehrwürdigen Berg