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Eisenbahn-Unter- und Oberbau : (Gruppe 18, Section 2) ; Bericht : 1 / von Franz Rziha
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3. Grabemaschinen.

Wurzeln zwischen den Baggerkörben

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hakenförmige Messer,

welche die Gewinnung des Bodens wesentlich erleichterten.

Wie wichtig nun auch die auf dem Gebiete der Grabemaschinen bisher erzielten Erfolge sind, so kann man doch behaupten, dass die betreffenden Constructionsweisen noch an einem wesentlichen Uebelstande leiden, und zwar daran, dass der Baggerkorb schneidet, füllt und hebt; und konnte man gerade bei der Donauregulirung das mühsame Einschneiden des Baggerkorbes in den trockenen Boden genügend studiren und die Langsamkeit der Arbeit, sowie die zahl­reich umherliegenden devastirten Körbe bemerken.

Von selbst drängt sich die Idee auf, dass die Trockenbagger französischer Construction wegen der Continuirlichkeit der Arbeit denen der amerikanischen Construction vorzuziehen sind, dass je­doch diesen französischen Baggern noch ein Instrument einzufügen ist, welches den Boden aufschneidet und aufwirft. Als ein solches Instrument eignet sich die Pflugschar, und um mir die Priorität einer derartigen Construction zu wahren, bemerke ich, dass ich für Zwecke von Eisenbahnbauten bereits im Jahre 1871 einen Trocken- bagger( Excavateur) construirt habe, bei welchem zwischen zwei Körben eine Pflugschar eingeschaltet war und welcher derartig bewegt werden konnte, dass der nacn dem Böschungsmaasse gerich­tete Krahnarm sich in einem Winkel von 180 Grad in der Horizontal­ebene bewegen, also rechts und links die Böschungen ausschneiden und in concentrischen, kegelförmigen Scheiben vor Ort des Ein­schnittes vordringen konnte; diese Einrichtung gestattet nämlich den ganz wesentlichen Vortheil, dass das Transportgefäss hinter der Baggermaschine stehen und bei jeder Krahnstellung gefüllt werden, die Grabemaschine also auch in eingeleisigen Ein­schnitten angewendet werden kann.

Die von mir angestrebte Einschaltung von Pflugscharen zwischen die Baggerkörbe ward auch später von anderer Seite projectirt, und ich verweise in dieser Hinsicht auf das Project eines Patentexcavateurs, welches in der Deutschen Bauzeitung" ( Nr. 35, 1875) näher dargestellt ist und welches, auf dem Principe des Dampfpflügens beruhend, die Förderkörbe mit einer pflugschar­artigen Vorschneide versieht.