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Eisenbahn-Unter- und Oberbau : (Gruppe 18, Section 2) ; Bericht : 1 / von Franz Rziha
Entstehung
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2. Tiefbohrungen.

Teufe in Fussen

Grad Réaumur

Grad Celsius

100

11.0

13.7

500

14.0

17.5

1.000

18.6

23.2

1.500

22.1

27.6

2.000

26.4

33.0

2.500

30.5

38.1

3.000

34.4

43.0

3.500

35.2

44.0

4.000

38.5

48.1

345

2. Beaumont'sche Bohrmaschine.

( Zeichnung ausgestellt im Pavillon Mahler u. Eschenbacher.)

Die diesfalls gebrachte Skizze gibt nur die Anregung, um von einer der wichtigsten Erfindungen im Bohrwesen sprechen zu können, nämlich von der Bohrung tiefer Löcher mittelst des Diamanten­Röhrenbohrers; eine Erfindung, welche schon auf der letzten Pariser Ausstellung durch die Exposition von Leschot Aufsehen erregt hat und welche dem Major Beaumont dort Anregung gegeben haben soll, zu seiner höchst wichtigen heutigen Erfindung, tiefe Löcher durch den Diamantbohrer( Hohlgestänge, Wassereinpressung, Erzeugung von Kernen) rasch herzustellen

Die Leschot'sche Erfindung, in Händen einer englischen und einer amerikanischen Gesellschaft, hat für den Tunnelbau eine ausser­ordentliche Tragweite, weil vermittelst derselben sehr rasch Löcher zur Ventilation und Richtungsbestimmung niedergebracht, und durch sie die neue amerikanische Schachtteufemethode( Ab­bohrung zahlreicher tiefer Löcher auf einmal, welche wieder mit Sand verfüllt und dann successiv abgesprengt werden) angewendet, die Zeit der Abteufung tiefer Schächte also wesentlich vermindert

werden kann.

Schon die ersten Versuche mit diesen Drehbohrern ergaben nach ,, Broja" einen Fortschritt pro Minute im Granit von 2 bis 3 Zoll, im Quarz 1 Zoll, im Sandstein 4 Zoll, im feinkörnigen Sandstein