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Eisenbahn-Unter- und Oberbau : (Gruppe 18, Section 2) ; Bericht : 1 / von Franz Rziha
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V. Tunnelbau.

Fig. 43.

L

aller secundären Mechanismen, äussert sich auch thatsächlich durch eine von keiner anderen Bohrmaschine erzielte Stosszahl pro Minute, welche bis zu 1000 steigt, in der Regel jedoch nur 600 bis 800 beträgt. Alle anderen Bohrmaschinen arbeiten nämlich nur mit 200 bis 400 Stössen pro Minute, und wird mehrfach gerade die rasende Geschwindigkeit der Darlington'schen Bohrmaschine als ein Nach­theil derselben geschildert.

b) Setzen des Bohrers.

Das Setzen des Bohrers wird ebenfalls durch Riefen besorgt; die Kolbenstange b und der Kolben a sind hohl und schieben sich an einer gerieften Stange m hin und her. Die in den Kolben a ein­geschraubte Mutter u enthält die Federn, welche in diese Riefen eingreifen, demnach das Setzen des Bohrers in jenen Momenten ver­mitteln, wo das Sperrrad n, also die Riefenstange m in ihrer Drehung verhindert werden.

Diese momentane Verhinderung der Drehung erfolgt einfach durch zwei Sperrklinken o, welche an den Cylindermantel befestiget

Fig. 44.

S

m

und durch Spiralen gefedert sind, wie dies die Figur 44 näher verdeutlicht.

Diese Figur zeigt zu­gleich die Führung der Ma­schine entlang den Backen m, m und den Durchschnitt der Schraubes, welch' letztere zur Vor- und Rückbewegung der Bohrmaschine dient.