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Eisenbahn-Unter- und Oberbau : (Gruppe XVIII, Section 2) : 2 / Bericht von Franz Rziha
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C

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R

Fig. 81.

III

C'

Brückenbau.

II

b

IV

Τ

eine verticale Lage anzunehmen.

R

a

M

wegt werden kann; die Hochstellung dieser Aus lösevorrichtung a be­stimmt also die Fallhöhe des Bärs.

Die Aufnahme des Letzteren durch die Kette und sein Auslösen geschieht durch einen sehr einfachen und sinn­reichen Mechanismus, welcher sich in Kürze folgend beschreiben lässt:

Auf dem Bär befin­det sich ein eiserner Aufsatz, welcher zwei Hebel enthält, die beide ausserhalb ihres Schwer­punktes unterstützt sind, also das Streben haben,

Der obere Hebel b( II) hat die Gestalt einer Gabel und kann sich in seiner Arbeitsfreiheit nicht vertical, sondern nur horizontal stellen, weil der Vorsprung M des Gehäuses ein tieferes Herab­sinken des schwereren Hebelarmes nicht zulässt.

Wenn nun die Kette ohne Ende durch einen ihrer Bolzen n unter die Gabel b( II) greift, so stützt sich das Ende s der Gabel auf einen schmalen Vorsprung, welcher sich auf dem anderen ge­nannten Hebel befindet, der zu dieser Zeit eine verticale Stellung besitzt.

Durch diese Versperrung der beiderseitigen Hebel unter einander ist diejenige Stabilität des Mechanismus gegeben, welche gestattet, dass die Zapfenlager der Hebel den Gang der Kette mit­machen, das heisst, dass das Gehäuse des Mechanismus, respective der Bär gehoben werden kann, wie dies die Figur 82 näher verdeut­lichet.