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Eisenbahn-Unter- und Oberbau : (Gruppe XVIII, Section 2) : 2 / Bericht von Franz Rziha
Entstehung
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Fig.

I. Fundirungen.

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enero tag. 82.ims obju Vermittelst dieser Versperrung wird nun der Bär beliebig hoch, respec­tive bis zum Punkte seiner Fallhöhe gehoben. Hier angekommen, beginnt nun die Action der Auslösung.

n

Dieselbe geschieht dadurch, dass die Bolzen d'- d' an schiefe Ebenen r- r' der Auslösegabel a anstossen.

noted nodastoll Vermöge der schiefen Ebener- r,

Collada

wird nun das Hebelende d herüberge­drängt und es verliert damit der früher genannte Hebel b zunächst seine hori­zontale Stellung, indem der Druck des Bärgewichtes das Gabelende b auf­

wärts, das Lagerende s abwärts drängt.

In dem Momente nun, wo die Projection der Stützfläche durch den entsprechenden Weg entlang der schiefen Ebene erreicht ist, schnapp en die beiden Hebel von einander, der Bolzen n der Kette ohne Ende gleitet in Folge der möglich gewordenen verticalen Stellung der Gabel b vorbei und der Bär fällt aus der gewählten Fallhöhe nieder.

Börg ban

Nunmehr nimmt während des Fallens die Gabel b in Folge

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Fig. 83.

OTH

ihrer Unterstützung ausserhalb des Schwerpunktes ihre horizontale Stellung, dagegen der andere Hebel o seine verticale Stellung ein, das heisst, der letztere Hebel schiebt für den ersteren die Stützfläche wieder vor, wodurch einem unten ankommenden Kettenbolzen Ge­legenheit geboten wird, den Bär auf's Neue zu heben.

Die Figur 83 verdeutlichet die hier beschriebene Auslösung.

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Schon das Modell arbeitete mit ausserordentlicher Sicherheit, welche

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