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Eisenbahn-Unter- und Oberbau : (Gruppe XVIII, Section 2) : 2 / Bericht von Franz Rziha
Entstehung
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119
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1. Fundirungen.

119

Specification

Quan­titäten

Rubel

Kop.

Rubel

Kop.

b) Drei Pfeiler.

Schmiedeisen, Pud

8.028.085

3

7014

29.723 99

Gusseisen, Pud.

26.000.520

1

4934

38.935

Beton, Kubiksaschen

31.484

180

5.667 12

262

78

Moellonmauerwerk, Kubik­

saschen

98.159

170

Granitquadern, Kubikfuss

1.291.000

4

Deckelblech, Pud..

93.024

6

Gusseiserne Zierungen, Pud

913.290

2

Versenkung der Pfeiler, Stück

3.000

9.400

13111

16.687

03

5.164

558

14

62

2.392

81

28.200

127.328

87

Gesammtsumme.

189.446 53

16. Fundirung der Brücke über den Knippelbroo im Christianshafen zu Kopenhagen.( Dänische Abtheilung.)

Eine der interessantesten Arbeiten im Gebiete pneumatischer Fundirung ist diejenige, welche der Chefingenieur W. Lüders zu Kopenhagen beim Baue der zwei Strompfeiler der Brücke über den Kneippelbroo im Jahre 1868 angewendet und auf der Wiener Ausstellung durch Zeichnungen und zugehörigen Text zur Anschau­ung gebracht hat.

Die Pfeiler dieser Brücke wurden je auf zwei Mauercylinder gestellt, welche massive Cylinder vermittelst comprimirter Luft aufgebaut wurden.

Das hierbei befolgte Verfahren ist um dessentwillen eigen­thümlich, weil der Caisson conform einer Taucherglocke nur als Schutzraum für die submarine Herstellung des Pfeilermauerwerkes diente und im Maasse der Herstellung des Letzteren wieder herausgezogen wurde.

Figur 126 verdeutlichet, wie der Caisson C durch eine aufge­setzte Röhre B und eine Luftschleusse A unter dem Wasser durch Eintreiben von comprimirter Luft zugänglich gemacht wird. Der Caisson hat 17 Fuss( alle Maasse dänisch, ein dänischer Fuss

0.314 Meter), das Aufsatzrohr B und der Raum A hatten 10 Fuss Durchmesser.