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Eisenbahn-Unter- und Oberbau : (Gruppe XVIII, Section 2) : 2 / Bericht von Franz Rziha
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Brückenbau.

Die Joche ruhen auf einem Helme, welcher auf die ein­gerammten Pfähle gekämmt ist, und ist jedes Joch zweimal in seiner Höhe mit gekuppelten Langhölzern verstärkt, welche die Streben für das Sprengwerk, respective für die Sattelhölzer tragen. Der Fuss der Joche ist durch einen Steinwurf geschützt.

9. Normalzeichnung für hölzerne provisorische Brücken im Zuge der

Lemberg- Czernowitz- Jassy- Eisenbahn.

( Rumänische Abtheilung.)

Besonders beachtenswerth ist das Normale für solche Pro­visorien, welche Brücken von 180 Fuss Spannweite ersetzen. Diese Brücken bestehen aus 4 Oeffnungen à 46 Fuss, haben einen conti­nuirlichen Holzträger, der aus der Verdübelung von 4 Balken in der Gesammthöhe von 5 Fuss 2 Zoll besteht.

An den Jochstellen wird dieser Träger durch Sattelhölzer gefasst, die mit zwei 10 Zoll hohen Querhölzern untergriffen werden, weil das Joch nicht aus einfachen Wänden, sondern aus zwei senk­rechten und zwei schrägen Pfahlreihen besteht.

10. Brücke über den Fluss Jagodnuja in Russland.

( Russische Abtheilung.)

Die Zeichnung Figur 136 stellt die betreffende Holzconstruc­tion dar; doch war das Maass der Spannweite nicht zu ermitteln.

Fig. 136.