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Eisenbahn-Unter- und Oberbau : (Gruppe XVIII, Section 2) : 2 / Bericht von Franz Rziha
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IV. Eiserne Brücken.

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von K. Culmann in den Ergebnissen seiner 1849 bis 1850 im Auf­trage der königlich- bayerischen Regierung unternommenen Reise nach den Vereinigten Staaten( Förster, Bauzeitung", 1851) geschildert worden sind. 1997

Namentlich waren es die zwei grossen, schon früher( pag.130) erwähnten Werke von Town in der New- York- Harlemer Eisenbahn­linie und zu Richmond in Virginien, welche wegen ihrer bedeuten­den Spannweiten( 33.53 Meter, respective 46.63 Meter) Vertrauen einflössend, zur Anwendung eiserner Gitterbrücken in einer Zeit aufmunterten, wo der Walzprocess des Eisens durch die Barren­und Blechbrücken schon wesentlich gefördert worden war, und wo die Kastenträger schon den sichtbaren Eindruck der Material­verschwendung bei vollen Blechwänden machten, eine Ver­schwendung, die uns in jüngster Zeit Prof. Dr. E. Winkler sehr lehrreich durch die folgende Tabelle generell übersichtlich ge­macht hat.

nov Spannweite, Meter

Blechträger

Gitterträger

pro 1 Geleise 2 Träger pro 1 Geleise 1 Träger

10

1.05

1.00

20

1.11

1.02

30

1.17

1.04

40

1.23

1.06

50

1.30

1.08

60

1.36

1.10

Die ersten Gitterwerksträger in Eisen wurden in England schon im Beginne der Vierziger Jahre, jedoch nur bei kleinen Spann­weiten angewendet und erscheint als erstes grösseres Werk 1845 in England die Royal- Canal- Brücke im Zuge der Dublin- Drogheda- Eisenbahn von 42.67 Meter Spannweite, zwei Geleisen und drei Trägern à 5.34 Meter Höhe, ein Werk, welches jedoch zu schwach in seinen Wänden und ohne Versteifung gegen seitliche Ausbiegung construirt war.

Fast gleichzeitig, nämlich 1846 trat der Altmeister Henz zu Zwecken deutscher Eisenbahnbrücken mit Versuchen auf, das

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