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Eisenbahn-Unter- und Oberbau : (Gruppe XVIII, Section 2) : 2 / Bericht von Franz Rziha
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Brückenbau.

2.6 Meter, von 40 Meter Stützweite 3 Meter, von 50-60 Meter Stützweite 4 Meter und bei 70 Meter Stützweite 5 Meter weit von einandergestellt.

Der Querschnitt der Blechträger ist der doppelt- T- förmige. Ebenso erhielten die Gurtungen aller Gitterträger bis 80 Meter Weite die einfache T- Querschnittsform. Erst bei der 100 Meter weiten Elbebrücke nächst Tetschen wurde der Stabilität halber die Quer­schnittsform mit zwei Stehblechen( Kastenform) in Anwendung gebracht.

Die Querverbindungen werden bei dieser Lage der Fahrbahn für die Blechbrücken, mit Ausnahme der Weiten bis 6 Meter, wo dies wegen der geringen Höhe der Träger nicht gut ausführbar ist, durch zwei Traversen und ein Andreaskreuz gebildet. Bei den Gitterbrücken ist die obere Traverse durch den Querträger, welcher zur Aufnahme der Fahrbahnträger dient, ersetzt.

Die kleinen Brücken bis 6 Meter Weite erhalten eine Querver­bindung, welche aus mehreren Winkeleisen in T- oder Kreuzform zusammengelegt und durch zwei Diaphragmen mit den Blechträgern verbunden ist.

jablid Wo es die beschränkten Höhenverhältnisse nicht zuliessen, die Fahrhahn über den Trägern anzuordnen, wurde dieselbe zwischen die Träger gelegt, und erhielten diese dann einen Abstand, der dem Profile des lichten Raumes entsprach.

Die Querverbindung bei dieser Anordnung wird, mit Ausnahme einiger grösserer Brücken, nur durch die Querträger gebildet, welche mittelst verticaler Diaphragmen an die Hauptträger befestiget sind.

Bei den grösseren Brücken wurden die Tragwände, wenn die Fahrbahn unten lag, auch noch oben mit einander verbunden, wie es bei der Brücke über die Donau bei Wien, der Canalbrücke bei Prag, dann der Aussiger und Tetschener Brücke der Fall ist, wo die Höhe der Träger eine solche Verbindung ohne Anstand zuliess; während es an der Elbebrücke bei Königgrätz 50 Meter Stütz­nicht thunlich gewesen wäre, wenn die Träger nicht eine aussergewöhnliche Höhe erhalten hätten."

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c) Construction der Brückenträger. Die Höhe der Träger wurde in der Regel mit 1/10 der Stützweite angenommen.