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Eisenbahn-Unter- und Oberbau : (Gruppe XVIII, Section 2) : 2 / Bericht von Franz Rziha
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IV. Eiserne Brücken.

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bis 1872 von Harkort unter den Ingenieuren W. Liebe und J. Wex erbaute Schwedler'sche Brücke beanspruchte desshalb viel Zeit und Geld, weil die klimatischen, hydrotechnischen( 22.0 Fuss Hochwasser von 1860 über Null) und örtlichen Verhältnisse sehr ungünstig auftraten. Sechs Oeffnungen, vier à 48.4 Meter, eine à 79.20 Meter und eine à 17.6 Meter Stützweite; Gewicht der 48.4 Meter­Oeffnungen 1260 Kilogramm, der grossen Oeffnung 2400 Kilogramm pro laufenden Meter, Fahrbahn 6.75 Meter breit; vorgeschriebene Last 400 Kilogramm pro Quadratmeter bei der Fahrbahn, 200 Kilo­gramm bei den Fusswegen; Pfeiler vermittelst fliegender Gerüste aufgebaut, Montirung auf Howe'schen Trägern von 4.0 Meter Höhe. Nach Angaben von Wex liefert Harkort neuestens mehrfach derartige Brücken nach Portugal.

16) Elbebrücke bei Magdeburg, begonnen 1869 im Zuge der Berlin Potsdam- Magdeburger Eisenbahn( als Ausstellungs­object weiter unten erwähnt).

17) 1871. Dreisambrücke in der Linie Freiburg- Breisach, eingeleisig, eine Oeffnung von 35.25 Meter Stützweite,-förmige Ober- und Untergurte, 5.4 Meter Maximalhöhe, 1255 Kilogramm ( exclusive Auflager) pro laufenden Meter, 7600 Thaler Gesammt­kosten, also nur 323.4 Gulden österreichischer Währung in Silber pro laufenden Meter( 885 Zollcentner Gesammtgewicht à 10.5 Gulden süddeutscher Währung, inclusive Aufstellung und Anstrich).

18) 1871 bis 1874. Drei Oderbrücken bei Dyhernfurth, Steinau und Deutsch- Nettkow, eingeleisig, die ersten bei­den mit je zehn, die letztere mit eilf Oeffnungen à 35., Meter Licht­weite, 36.45 Meter Stützweite, 37.8 Meter Pfeilerachse, Trägerhöhe 5.0 Meter; Obergurte-förmig, 365 Millimeter breit, 200 Milli­meter hoch, Untergurte-förmig, 190 Millimeter breit, 222 Milli­meter hoch, einfache Diagonalen; Gewicht pro Oeffnung inclusive Schwellenträger 42.958 Kilogramm, also pro laufenden Meter Stütz­weite 1178.5 Kilogramm.

Wie schon W. Schwedler in seiner Schrift vom Jahre 1866 es erwähnt hat, kann seinen Trägern eine gefälligere Form gegeben werden, und hat unter Anderen der rühmlichst bekannte Ingenieur F. Laissle bei der Brücke über den Kolomak in der Linie Charkow­