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Eisenbahn-Unter- und Oberbau : (Gruppe XVIII, Section 2) : 3 / Bericht von Franz Rziha
Entstehung
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Fig. 280.

I. Der Geleisebau.

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lung wird durch ein Röllchen vermittelt, welches sich am Ende der Stange K befindet. Was die Ueberhöhung des Geleises anbelangt, so zeigt das Instrument dieselbe durch Vermittelung eines Per­pendikels an, wie Solches in Figur Nr. 280 erkennbar ist. Dieses Perpendikel i dreht sich um eine horizontale Achse und ist über diese Achse aufwärts verlängert; das obere Ende dieser Verlänge­rung greift in r in einen eben­falls um eine horizontale bb Achse drehbaren Arm, und dieser biegt sich in einen Zei­ger um, welcher sich entlang der Scala h bewegt. Die untere Scala zeigt die Ver­änderung der Spurweite, die obere die der Ueberhöhung an.

Das Instrument wird wegen der Möglichkeit einer raschen und ungemein genauen Revision des Geleises sehr gerühmt, indem man eine 5 Meilen lange Strecke beziehentlich der Spurweite und der Ueberhöhung in 10 Stunden revidiren kann, während die gleiche Arbeit, ausgeführt mit dem Spurmaasse, ungewöhnlich länger dauert. Im v. Heusinger'schen Organ" wird der Preis eines solchen Instrumentes mit 56 Reichsthaler angegeben.

35. Universalegalisator von M. Pollitzer.

Dieses in Original und beigegebenem Texte 1873 zu Wien zur Ausstellung gebrachte und schon anderweit( ,, Allgemeine Bauzeitung" 1873, auch im Organ" 1873) beschriebene Instrument bezweckt, wie so manche derartige Vorrichtungen, eine maschinelle Stopfung und Hebung des Geleises. Das Programm, welches sich der Ingenieur