140
Oberbau.
Das mitten in Frost und Winterwetter gelegte und mit sehr schlechtem, lehmigen Schotter unterstopfte Probe- Geleise wurde sofort harten Proben unterworfen, indem es zwischen dem 18. December 1876 und 15. Jänner 1877 durch 15 Tage mit schweren Maschinen von 53.9 bis 72.1 Tonnengewicht( exclusive Tender) und mit Zugslasten von 9.0 bis 36.0 Tonnen Gewicht bei Geschwindigkeiten von 15.18 bis 26.56 Kilometer befahren wurde.
Diese Probefahrten wurden noch obenhin nach einem rapid eingetretenen Thauwetter von+ 11° C. vorgenommen, welches Wetter den in Frost eingebauten Schotter derart aufweichte, dass bei einem Holzschwellengeleise bester Art sehr ungünstige Resultate würden erzielt worden sein. Zur Beobachtung des Geleises wurde dasselbe seiner Länge nach an acht, gleichweit von einander entfernten Punkten stetig abnivellirt und in der Spur controlirt.
In den ersten vier feuchten und nebligen Tagen der Probefahrten, am 18., 20. und 21. December 1876 und am 5. Jänner 1877 zeigte sich an keinem der Beobachtungspunkte irgend eine Setzung. In den folgenden eilf Tagen der Probefahrten wurden, ausgenommen eilf Absehungen, alle acht Beobachtungspunkte zwölfmal abnivellirt und wurden dabei insgesammt folgende Setzungen constatirt:
11 Visuren
-
9
ausgelassen
à 0 Millimeter Senkung
" 7
25
à
1
99
13
à 2
"
29
90
5
à 3
"
"
"
15
à 4
27
6
CO
à 5
2
à 6
"
3
à 7
19
3
à 8
" 7
2
à 9
27
1
à 10
F
カカカカカカ
"
1
à 13
96 Visuren