mm
237
g
wwb
170
Oberbau.
orts näher beschriebene Drehscheiben construction war auf der Weltausstellung im Originale vertreten; sie besteht darin, dass man als Roll- und Laufkranz, wie dies der Schnitt in Figur 312 zeigt, ausgekehlte Eisenbahnschienen a a und statt der Rollen Kugeln c benützt, welche durch ein eisernes Ringblech d, das mit kreisförmigen, in Stahl ausgefütterten Ausschnitten versehen ist, distanzirt werden.
Fig. 312.
mm
52
a
d
< 13"
mm
95mm
259mm
227
mm
Selbstverständlich ist der Kugelführungskranz, damit er nicht herabfallen kann, durch Stifte distanzirt, welche in der Rinne des Laufkranzes mitgleiten. Die Drehscheibe liegt in einem Gehäuse g, welches durch radial gestellte Flügelb eine grössere Verfestigung erhält.
Beim Baue des Wiener Weltausstellungspalastes hat die Firma J. C. Harkort eine Weickum'sche Kugeldrehscheibe von 3 Meter Durchmesser und 16 Stück Kugeln à 0.052 Meter Durchmesser angewendet und gibt Herr Weickum an, dass auf dieser Drelischeibe über 300.000 Centner Last in Partien von 200 bis 300 Centner durch à zwei bis drei Mann anstandslos gedreht wurden.