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Künstliche Blumen aus verschiedenem Material als: aus Stoffen, Papier, Gold, Silber, Wolle, Chenille, Perlen, Band, Federn, Haaren, Muscheln, Fischschuppen, Wachs und Leder naturgetreu herzustellen ; nebst einem Anhang über Blumen- und Farben-Symbolik ; ein Handbuch für Blumenarbeiterinnen, Modistinnen und Dilettantinnen ; nach französischen Quellen bearbeitet und ergänzt ; illustrirt mit 370 in den Text gedruckten Holzschnitten und einem chromolithogr. Titelblatt / von Mathilde Clasen-Schmid
Entstehung
Seite
289
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Wollblumen.

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zieht und verbindet, daß die Schlingen sich unten, eine Spitze bildend, vereinigen, erhält das Blumenblatt die Form, wie unsere Figur sie darstellt. Zum oberen Theil des Blattes wird jetzt derjenige Theil der Schlingen, der auf dem Holzmaße den unteren Theil bildete, also derjenige, wo die Schlingen mittelst des Drahtes festgebunden wurden. Jetzt dreht man die Draht- und Wollfädenenden, die man an jeder Seite des Blattes herabhängen ließ, zu einer Schnur zusammen und rundet sie derartig, daß sie die ge­hörige Blattform der Blume bilden, worauf man die Enden mit demjenigen Drahte zusammenbiegt, durch den die untere Spitze des Blattes hergestellt wurde. Auf diese Weise sind sechs solcher Blättchen zu fertigen. Für die Mitte oder das Herz bedient man sich eines natürlichen Mittelpunktes

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der Klatschrose; doch kann man denselben auch durch einen kleinen Wollbüschel ersetzen, wie dies bei der Aster ange­geben. Nur ist für die Klatschrosen hellgrüne, anstatt gelbe Wolle zu nehmen.

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