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Urkunden zur Geschichte des Suezkanals / von Georgi und Albert Dufour-Feronce
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das Preußische und Sächsische Consulat in Canton übertragen werden soll, in Canton ein Haus errichtet hat, was binnen Kurzem auch einen 3weig in Shanghai haben wird, und dessen Gedeihen der Suez Canal ungemein befördern müßte.

Den Brief des Herrn Jaßnüger kann ich Ihnen leider heute noch nicht zurück senden, weil ich ihn Herrn Geheimen Regierungsrat Thieriot geliehen haben, der mir ihn noch nicht zurück gesendet hat, es soll baldigst erfolgen.

Aufrichtig ergeben

A. Dufour- Feronce.

Leipzig, 2. Juli 1847.

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am 2. August 1847 aaa. erhalten.

Verehrter Herr Geheimregierungsrat.*)

3hr Herr Kollege Geheimregierungsrat Thieriot hat mich be­auftragt Ew. Hochwohlgeboren während seiner Abwesenheit die an mich kommenden Nachrichten, Suez betreffend, mitzuteilen; daher er= laubte ich mir vorgestern Briefe des Herrn Negrelli, welche ich nach Dresden schickte zu Ihrer Eröffnung zu adressieren für den Fall, daß benannter Freund noch nicht zurück sein sollte.

Heute erhalte ich von Herrn Enfantin in Paris ein Schreiben vom 27. ds. Mts. in welchem er schreibt: Le chef de la Brigade de M. Paulin Talabot, M. Bourdaloue, a passé quelques jours à Paris pour recevoir ses instructions. Il est reparti pour préparer son monde. Le capitaine Bruneau et mon fils, qui précéderont la brigade, s'embarqueront à Marseille le 24 août. La brigade s'embarquera le 4 septembre. Les dix jours d'avance de Bru­neau et de mon fils leur serviront à tout tenir prêt, pour qu'à l'arrivée de la brigade elle ne perde pas un jour de travail. Linant d'ailleurs est déjà prévenu et fera de son côté tous les préparatifs nécessaires.

Enfantin schreibt weiter:

Malgré la baisse des grains et la bonne récolte, la crise se prolonge et s'augmente pour les chemins de fer. L'enthousiasme *) vermutlich von Ehrenstein.