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Kommando- übernabme durch General- leumani v. Trorha 12 ./ 6 .
Waterberg
11 ./ 8 .
12.,8
13./8.
14./8.
1S./8.
Inzwischen war Generalleutnant von Trotha zum Kommandeur der Schutztruppe ernannt und außer Kommaudo-, Verwaltungs- und Etappenbehörden die Aufstellung weiterer Feldtruppen in der Heimat veranlaßt worden. Der neue Oberbefehlshaber traf am 12. Juni in Okahandja ein; er beschloß, den entscheidenden Kampf aufzuschieben, bis das 2. Feldregiment zur Mitwirkung verfügbar sei. Abteilung Estorff erhielt die Bestimmung weiter auf Osondema, um ein Ausweichen der Hereros nach Nordosten, Omuramba abwärts, zu verhindern. Als Rückhalt für sie hatte Abteilung Heyde nach Okosondusu zu marschieren, während die Hauptabteilung von Süden über Otjiro zum Omuramba vorrückte. Das 2. Feldregiment sollte über Omaruru die Anmarschrichtung aus Westen und Nordwesten gewinnen. Oberst Leutwein begab sich nach Windhuk zur Fortführung der Gouvernementsgeschäfte und zur Leitung der Unternehmungen im Süden des Schutzgebiets.
Eine lebhafte Ausklärungstätigkeit setzte ein. Sie ergab, daß die Hereros am Süd- und am Südwesthange des Waterbergplateaus versammelt standen. Über ihre Absichten herrschte völliges Dunkel, wenn auch der Abzug nach Norden oder nordwestwärts in das Kaukaufeld am wahrscheinlichsten galt. Glaubten sie sich von den Deutschen unangreifbar,
oder waren sie sich des Ernstes der herausziehenden Entscheidung bewußt? Jedenfalls herrschte Uneinigkeit zwischen den einzelnen Stämmen, die es zu irgendwelchem Handeln nicht kommen ließ. — Die Masse wogt hin und her, bis sie sich vor der stärksten der anmarschierenden deutschen Kolonnen südost- wärts an der schwächsten vorbei ergießt, dann mit Teilen nordostwärts Abfluß sucht und schließlich in breitem Strom nach Südosten zieht. — So vollzog sich die Entscheidung am Waterberge: Am 11. das siegreiche Vordringen der Abteilungen Estorff bis Otjosongombe, Mühlen- fels bis Hamakari, Deimling über Omuweroumue und — vereinigt mit Fiedler — nach Waterberg, während zwischen Estorff und Mühlenfels Abteilung Heyde ungünstig ficht und abends zurückgeht. Am 12. Deimlings Vormarsch nach Hamakari zum Anschluß an Mühlenfels; unter dem Druck dieser Bewegung Abzug der feindlichen Massen nach Südost, in welcher Richtung auch Abteilung Estorff zur Vereinigung mit Heyde rückt. Am 13. Aufnahme der unmittelbaren Verfolgung durch die Abteilungen Deimling und Mühlenfels; Abmarsch der Abteilungen Estorff und Heyde Richtung Omatupa. Am 14. Ab- CEMus brechen der unmittelbaren Verfolgung wegen
einer der bewährteflen und gebildetsten Führer der Hottentotten, wurde gänzlichen Waster- Und WeideMUNgels; UM
nach dielen Kämpfe» und geschickten Querzügcn am S. März 1SW . - b'strn-ssS «nsammentreNen mit den durch Hauptmanu Volkmann gefangen genommen. ^0. to.fiui.ffv -)UfaiNMeNireffeN NNI ven