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Deutsche Reiter in Südwest : Selbsterlebnisse aus den Kämpfen in Deutsch-Südwestafrika ; nach persönlichen Berichten / bearbeitet von Friedrich Freiherr von Dincklage-Campe
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Ramansdrist am Oranjcrivicr.

GochasPersip standen. Abteilung Lengerke rückte von Süden, Abteilung Ritter von Gibeon über den Kalkrand, Abteilung Meister Auob abwärts vor. Die Kämpfe der Abteilung bsggs' Meister bei Stamprietfontein und Groß-Nabas gegen den vereinigten Witbooiorlog bilden eines der ruhmvollsten Kapitel des Feldzuges; sie endeten mit dem Sturmlauf an der Wasser­stelle Groß-Nabas, führten jedoch nicht zum Zusammenwirken mit den anderen Abteilungen.

Major Meister sah sich genötigt, seine erschöpfte Truppe an das ergiebigere Wasser «.zu Stamprietfontein zurückzuführen, während die Witboois zu den Copperleuten bei Zwart- s./n fontein stießen. Oberst Deimling hatte die letzteren bei Haruchas mit der Abteilung s.,i. Ritter, bei Gochas mit den Abteilungen Lengerke und Ritter zurückgeworfen. Bei 7-U- Zwartfontein jagte er die vereinigten Witboois und Copperleute unter Verlust eines großen Teils ihrer Habe dem Elefantenfluß zu in die Flucht, auf der sie sich in Richtung Nanib- 8.N. kobis und Nunub teilten. Der Auob wurde durch die Abteilungen Lengerke und Meister besetzt; Abteilung Ritter rückte zur Teilnahme an den Unternehmungen gegen Cornelius, Elias und Gorub in den Schwarzrand.

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Oberst Deimling glaubte nunmehr die Zeit gekommen, gegen Morenga und die zwartgebiet mit ihm in den Großen Karrasbergen vereinigten Bondelzwarts vorzugehen. Dorthin setzte er Anfang März die Abteilung Koppy von Süden und von Keetmannshoop aus die Abteilung Kirchner von Norden, Kamptz über Wasserfall in Bewegung, während Abteilung Lengerke östlich des Gebirges im Backrivier Aufstellung nahm.

Katasters- Auf die schwächste dieser Abteilungen, Kirchner, warf sich Morenga bei Aob mit

dem Erfolg, daß sie am folgenden Tage au die Wasserstelle Kofis zurückging. Doch das