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gleichzeitige siegreiche Vordringen der Abteilungen Koppy über Garup und Kamptz über Kraikluft—Garis zur Narudasschlucht vereitelte Morengas Plan, diese Abteilungen der- n/s. einzelt zu schlagen. Nach schweren Verlusten und unter Preisgabe ihres Lagers in der Schlucht flüchteten die Aufständischen in das Gebirge. Die Einbuße fast des gesamten Viehes war ihnen so empfindlich, daß sie der Abteilung Kamptz die Beute noch zweimal zu entreißen versuchten.
Der Nimbus der bisher selten von eines Weißen Fuß betretenen Karrasberge war geschwunden; die hohe Verantwortungsfreudigkeit und die hinreißende Energie des Führers hatten die zum Teil eben erst in das Land gekommene Truppe zu schönen Siegen geführt, denen freilich ein nachhaltiger Erfolg gegeben werden sollte. Statt des krankheitshalber in die Heimat zurückkehrenden Oberst Deimling übernahm Major von Lengerke, dann Major von Kamptz März das Kommando im Bondelzwartland. Zur Leitung der Operationen begab sich Generalleutnant von Trotha mit dem Hauptquartier von Wiudhuk nach dem Süden.
Während die Witboois sich nach ihrer Vertreibung aus Nunub gleich den Copper- s.,2. leuten in der Kalahari hielten, hatte sich in Westnamaland Cornelius, der Führer der Cornelius Bethanierhilfstruppe im Hererofeldzug, besonders rührig gezeigt. Erst nachdem ihn die Gefechte am Gawachabrivier zum Abzug nach dem Fischsluß südöstlich Jnachab veranlaßt hatten, s.u.s.,s. war es dem Hauptmann von Koppy geglückt, ihn bei Gaos im Lager zu überraschen und Ls.,s. unter Verlust seiner Habe Fischfluß abwärts zu jagen. Gegen die bei Koihas vereinigten Bethanier und die Bondelzwarts unter Morris gingen Ende Mai Major Graeser von Kanibes durch die Trothaschlucht und Abteilung Pichler aus dem Konkip längs des Anihabrivier vor. Nachdem Abteilung Pichler bei Keidorus auf den Feind gestoßen war, 27.,'s. führte Major Graeser beide Abteilungen zum Angriff und setzte die Verfolgung des geschlagenen S 8 ./ 6 . Gegners bis an den Oranje fort. Cornelius und Morris nahmen die Richtung über s.,?. Außenkehr und beunruhigten in der Folgezeit die EtaPPenstrecke Ramansdrift—Warmbad.
Auch nach dem Gefecht der Abteilung Traeger bei Kawigaus hielt sich Morris in den is./s. schluchtenreichen unteren Oranjebergen, während Cornelius sich zu Morenga in die Großen Karrasberge begab.
Dessen durch Feldschuhträger verstärkte Bande hatte sich nach den Gefechten der Abteilungen Erckert und Winterfeldt in dem östlichen Vor- gelände der Großen Karrasberge zerstreut,
war Anfang Mai bei ".,s.
Konihanas festgestellt und von Hauptmann Siebert in dem
Gefecht am Leukop Herero David Herero Paul
Über die Grenze ae- Cornelius FrederickS, Friedrich,
" " ^ ^ Bethanier. Bastard v. Witbooi u. Klippkaffer
Warfen worden, ohne Sohn von Kapt. Cornelius (war nach Togo deportiert gewesen)
- r, st. ^ .st. Bastard Bastard Georg
daß die Kappollzer sie Farbige Mitkämpfer.
Morenga
37. u. 28./4.
Fritz Jscmk. Witbooi,
Sohn von Samuel Jsaak