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Deutsche Reiter in Südwest : Selbsterlebnisse aus den Kämpfen in Deutsch-Südwestafrika ; nach persönlichen Berichten / bearbeitet von Friedrich Freiherr von Dincklage-Campe
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nördlich der Wasserstelle Aob, und erhielt plötzlich von vorn und aus den Flanken ein über­raschendes Feuer. Ein Moment des Stutzens, dann aber ertönen scharf die Befehle der Führer, und nicht zwei Minuten sind verstrichen, da knattern die Gewehre der beiden bereits entwickelten

Jnfanteriezüge, da rattern die Maschinengewehre, und dumpf erdröhnen die ersten Kanonenschüsse. Keine Feinde! Nur der scharfe Knall der feind­lichen Gewehre, das Zischen und Pfeifen der Geschosse, und ab und zu ein Rauchwölkchen auf der zirka 800 Meter gegen­überliegenden Höhe ver­riet die Stellung des vor­züglich gedeckten Gegners. Sprungweise schob sich nun die Infanterie näher heran. Diesen Moment benutzte der Gegner, um auch von den Flanken her ein wohlgezieltes Feuer gegen die vorwärtsstrebenden Truppen zu richten. Hierbei sielen die Reiter Bahr, Reuter, Schmelzer, Simmeit, und auch der Matrose Gück, der seinem Herrn freiwillig gefolgt war, brach tödlich getroffen zu­sammen. Beim weiteren Vorwärtsbringen sielen dann der Leutnant Ed- zard Fürbringer, der todesmutig seinen Leuten, ein leuchtendes Beispiel, weit voraus war, ferner die Reiter Stern und Struß. Eine große Anzahl war schwer ver­wundet worden. Batterie und Maschinengewehre waren abschnittsweise ebenfalls näher heran­gekommen, letztere auf dem rechten Flügel, die Flanke deckend. Haupt­mann Kirchner, welcher sich mit dem Oberleut­nant Freiherrn Grote bei den Maschinengewehren aufhielt, gab nun das Zeichen zum Sturm. Auch die Maschinengewehre drangen soweit wie möglich vor. Von einer günstigen Stellung

aus unterstützten sie den Sturmanlauf. Hierbei siel der Reiter «Schneider, und mehrere

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Maschinengewehre auf Tragtieren (Große Karrasberge).

ÄL..-.

Maschinengewehre durchsahrcn den Fischflutz.