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zu danken, daß die Umklammerungsversuche des Gegners, der nach dem dahinterlicgenden deutschen Lager strebte, mißlangen. Dennoch erhielt die auf dem rechten Flügel fechtende 3. Kompagnie von drei Seiten Feuer. Der unerschrockene Führer dieser Kompagnie, Hauptmann d'Arrest, der später bei Hartebeestmund gefallen ist, kam persönlich im heftigsten Kugelregen zu dem nebenan bei der Abteilung Warmbad, unter Oberleutnant von Stockt, befindlichen Führer zur Meldung.
Der daraufhin befohlene Angriff wurde von Hauptmann d'Arrest mit großer Bravour eingeleitet und von allen Formationen mutvoll mitgemacht; auch Geschütze und Maschinengewehre nahmen nach vorn Stellungswechsel vor. Der Rückzug, den der Gegner nach sechsstündigem Feuergefecht antrat, erfolgte unter Mitnahme der Toten und Verwundeten nach unzähligen Richtungen einzeln und ungesehen. Infolgedessen wäre bei der unvermittelt eintretenden Finsternis eine lange Fortsetzung der sofort aufgenommenen Verfolgung in das völlig unbekannte Gelände, ohne Kenntnis einer Wasserstelle, ein zweckloses und höchst verlustreiches Abenteuer geworden.
Wir hatten einen Toten (Reiter Hesse) und sieben Verwundete (Major Traeger, Hauptmann von Zwehl, Unteroffizier Theuß, Gefreiter Brunner, Reiter Horn, Lippemeyer, Minne). Der Gegner hatte bedeutende Verluste erlitten und sich tatsächlich erst nach tagelangem Zurückgehen wieder gesammelt. Er ist dann nicht wieder in diese Gegend zurückgekehrt und hat sich im Frühjahr 1906 in der Nähe des Baiweges unterworfen. Cornelius soll sehr erstaunt gewesen sein, daß ein Detachement, sogar mit Geschützen, ihm in solches Gelände nachgerückt ist.
Traeger,
ehem. Major der Kaiser!. Schutztruppe s. D.-Südwestafrika.
Das war kein Zuckerlecken!
Narudas, 11. März 1905; Garis, 18. März 1905, und Uchanaris, 21. März 1905.
Ich war Dragoner im 1. Badischen Leib-Dragoner-Regiment Nr. 20, meldete mich aber nach einem Dienstjahr zur Schutztruppe. Nach schöner Fahrt, mit fünftägiger Unterbrechung in
.mich einmal versuchten sie, an das Vieh zu kommen, aber diesmal aingcn wir ihnen sest aus den Leib."
Deutsche Reiter in Eüdwcst. 40
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