3. Eingriff der Kohlen-, Eisen- und Baumwollindustrie etc.
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Tag, also jedes Zeitmass des menschlichen Fortschreitens den Werth jener Stoffe immer anschaulicher, den ausgedehnten Besitz derselben immer begehrenswerther machte.
Aus diesen Gründen sehen wir also die Nothwendigkeit erstehen, dass die vervollkommnetste maschinelle Arbeit, die Dampfarbeit, welche ja den Charakter der Universalität hat, weil sie die Menschheit von der Beschränkung auf die locale Kraft des Windes und des Wassers befreite und die Muskelkraft in beliebigem, praktischem Masse überbietet; dass diese Gattung maschineller Arbeit sofort in massgebendste Wechselwirkung mit der technischen Erringung, Verwerthung und Verarbeitung der Kohle, des Eisens und der Baumwolle treten musste. Diese Wechselwirkung musste aber umso intensiver sein, als die Existenz der Maschine gerade die vergrösserte und verbilligtere Gewinnung der Kohle und des Eisens bedingte, und als die für die Bekleidung der ganzen Menschheit nach und nach auch zur Bedingung gewordene maschinelle Verarbeitung der Baumwolle wieder abhängig war von der neuen, mächtigen und universellen Kraft des Dampfes.
Und in der That, wenn wir die Geschichte der Industrie verfolgen, so können wir entnehmen, wie die Ausbildung der Dampfmaschine mit der Ausbildung der Kohlen-, Eisen- und Baumwollindustrie gemeinsam vorwärts ging und in diesen Industriezweigen Ansporn, Kraft und Verwendung fand. Verfolgen wir nun zur Erkenntniss dieser Thatsache in Kürze die geschichtliche Entwicklung des Kohlenbergbaues, der Eisenindustrie und der Baumwollenmanufactur bis zur Zeit der Vollendung der Dampfmaschine.
§. 1. Die Entstehung der Kohlen- und Eisenindustrie.
Wir werden im Verlaufe der vorliegenden Arbeit weiter unten bei dem Abschnitte über eiserne Brücken Gelegenheit finden, der historischen Entwickelung des aneinander geketteten Kohlenbergbaues und der Eisenindustrie in einigen Specialien weiter zu gedenken; hier sei nur auf folgende Daten hingewiesen. Die Steinkohlen, welche 853 als in England vorfindlich erwähnt werden, wurden schon in alter Zeit der Schmiedearbeit zugeführt, und ist demnach die Gesellung der beiden Culturstoffe, mineralische Kohle und Eisen,