1. Disposition der Schienenwege.
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Die auswärtig politischen und die Verwaltungsverhältnisse im Oriente überhaupt und in Kleinasien und in Persien insbesondere führen also, wenn man auch ferner einen Weg von dem Kaspischen Meere nach dem Indus via Herat nur als eine Frage der Zeit bezeichnen muss, zu dem Schlusse, dass die durch die Kriegsoperationen in dem letzten Jahrzehnte reich illustrirte Loszielung auf den Bamiyanpass von uns Eisenbahningenieuren zunächst ins Auge gefasst werden muss.
Die betreffenden technischen Untersuchungen haben auch ergeben, dass die Bauschwierigkeiten auf der Linie Orenburg- Pischawer durchaus nicht so ausserordentlich ungünstig sind; denn die Strecke Orenburg- Taschkend, 2000 Kilometer lang, liegt durchwegs in ebenem Terrain, führt durch keine Wüste, sondern nur durch Steppenland, dafür aber durch Kohlenterrain bei Tschemkend; die Strecke Taschkend- Balch, 1000 Kilometer lang, ist Mittelterrain und weist die bevölkerten Orte Kartschi, Samarkand, Chodschend und Taschkend, wie auch das neue Zuführungsgebiet Ferghana auf; und die eigentliche Gebirgsstrecke Pischawer- Balch, 800 Kilometer lang, hat nur etwa zur Hälfte( 400 Kilometer) Hochalpenterrain und in Süden allein in den drei Orten Dschelalabad, Kabul und Pischawer über 100.000 Einwohner.
Rechnet man nun dass die Strecken:
circa 5000 Kilometer.
Scutari- Bassora- Karatschi
Scutari- Teheran- Schikarpur
Vladikavkaz- Teheran- Schikarpur
Vladikavkaz- Meschhed- Schikarpur
4600
99
3850
99
29
3750
"
99
3800
Orenburg- Taschkend- Pischawer
99
Länge messen und dass der letzteren Linie die 2000 Kilometer lange ungemein billige Strecke Orenburg- Taschkend zugute kommt, sowie dass die Längenprofile durch Kleinasien und Persien, wie es die beider folgenden Tabellen kennzeichnen, ebenfalls sehr ungünstig sind; dass bei der centralasiatischen Linie die eigentliche Alpenstrecke im Hindukusch sich nur auf 400 Kilometer zwischen Gheibuk und Kabul erstreckt; endlich dass im Hindukusch die Schneegrenze 1000 Meter höher, als in den Alpen liegt und selbst der Kalupass( 12.198 Pariser Fuss) nach Burns fast sechs Monate im Jahre schneefrei ist: so kann man, selbst wenn ein längerer Tunnel