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II. Vorarbeiten.
Der bekannte bergmännische Erfahrungssatz, dass man die Festigkeit des zu gewinnenden Gesteines nach der Zahl und Tiefe der Löcher, welche ein Häuer binnen einer Schicht abzubohren vermag, taxirt, wurde hier in der Weise variirt, dass Gesteinsproben auf einer Drehbank durchbohrt wurden, und die Schnelligkeit der Durchbohrung zur Härtescala gemacht wurde.
Die folgende nicht uninteressante Tabelle verzeichnet die gewonnenen Resultate und die darauf basirten Schlüsse der leichteren Auffahrung( Gewinnungsarbeit) im Kalke.
Geologische Untersuchung der Arlberggesteine.
Formation
Gesteinsart
Bohrlänge Equivalent Equivalent in Millim. für 1 Meter für 1 Meter pro Minute
Quarz
Kalk
Partnachmergel
2.733
9.11
1.690
Trias..
Arlbergkalk
1.616
5.42
1.000
Dolomit
1.923
6.41
1.190
Verucanoschiefer
1.722
5.74
1.070
Verucano
Verucanosandstein
0.586
1.95
0.336
Verucanoquarzit
0.330
1.10
0.204
weisser Glimmer
schiefer..
0.537
2.16
0.401
Krystallinische Formation.
dunkler Glimmer
schiefer.
0.489
1.63
0.303
Quarzitbänke
0.298
1.00
0.184
So interessant und mühsam diese Arbeit indess auch ist, so muss vom Standpunkte der Tunnelbaukunst doch darauf hingewiesen werden, dass die Wahl der Trace von der leichtesten Gewinnungsarbeit nicht abhängt, weil dieselbe nur ein Factor aus jenen zahlreichen ist, welche zusammengesetzt die Kosten und den Zeitaufwand eines Tunnelbaues ergeben.
4. Geologischer Schnitt des Tunnels unter dem Canal la Manche-( Maschinenhalle.)
Bereits bekannt durch das Werk von Gammond und durch Tagesartikel.