3. Ausarbeitung der Projecte.
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stellung der in Württemberg üblichen Tracirungsmethode zur Anschauung gebracht( Deutscher Pavillon).
Es waren( verfasst von dem Baurathe Schlierholz) 8 Blätter der Algäubahn von Wangen nach Friedrichshafen ausgestellt, welche die württembergische Tracirungsart, wie folgt, zur Anschauung brachten.
In die Flurkarten( 1: 2500) werden Schichtencurven von 5 Meter zu 5 Meter auf Grund von Höhenaufnahmen eingezeichnet, welche in dem ebeneren Terrain durch Nivellirinstrumente, im coupirteren Terrain durch Messtisch und Distanzmesser unter Zuhilfenahme des trigonometrischen Rechenstabes, und für untergeordnete entfernte Punkte aber mittelst des Aneroïdes gewonnen worden.
Das dargestellte, dem Tertiären und Diluvium angehörige Terrain ist ein ausserordentlich schwieriges, denn das Algäu durchziehen wilde und tief eingeschnittene, stark gekrümmte Flüsse mit steilen, vielfach verrutschten Thalgehängen; die umgebenden Höhen dagegen sind mit einer Menge von Kuppen, kleinen Seen und Bächen versehen, welche die Tracirung sehr erschweren.
Die eingezeichnete Bahnlinie, eine Thallinie zwischen NeuRavensburg und Steinenbach zeigte von grossen Schwierigkeiten, welche besonders darin culminiren, dass das verrutschte Terrain anzuschneiden vermieden und die Linie durch ausgedehnte Flussverlegungen gewonnen wurde.
4. Spanien
brachte in seinem Pavillon eine höchst interessante Sammlung von Tracirungsplänen seiner Linien, aus denen wir nur folgende Beispiele hervorheben:
a) Ferro carril de Ysabell II.
Auf einer lavirten, sehr plastisch erscheinenden Karte war die Bahn in einer Länge von 72 Kilometern eingezeichnet, deren Schwierigkeit daraus erhellt, dass auf dieser Länge( BarcenaReinosa) 20 Tunnels vorhanden sind, worunter der längste circa 1.4 Kilometer misst. Besonders grossartig erscheinen die Windungen der Bahn bei La Real und Las Stolas, unter welchem letzteren Orte ein Tunnel läuft.