3. Maschinenbohrung.
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Diese Stangen y haben vorne vertical gestellte Sperrzähne ( Fig. 13), rückwärts horizontal gestellte Schraubenzähne, in welche die Schraube ohne Ende p eingreift, die an den Cylinder durch eine Achsenschraube gedrückt wird, aber sich noch drehen kann. Bewegt sich die Schraube p in ihrem Stangengewinde nach vorwärts, so schiebt sie auch den Arbeitscylinder, der in einer Backenp erfolgt führung hängt, nach vorwärts. Die Drehung der Schraube mittelst des Excenters g, der durch eine Sperrklinke auf das Zahnrad/ wirkt, dessen Welle durch Stangenkuppelung die Schraube bewegt.
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91;
Das Vordringen des Bohrers wird nun durch zwei Factoren erzeugt, einmal durch die Ausnützung des variablen Hubes und das anderemal durch das Nachschieben des Arbeitscylinders vermittelst der eben beschriebenen Schraube p zum Zwecke einer neuen Geltendmachung des variablen Hubes. Dieses Nachschieben geschieht folgend: Ist der variable Hub ausgenutzt, so hebt der Vorsprung des Verbindungsstückes c den Knopf s und damit die Zahnklinke q₁; nunmehr kann die comprimirte Luft den secundären Kolben plötzlich vorstossen, worauf q, weiter vorspringt, indem es durch eine Feder o' wieder gepresst wird. Weil nun die Schraube P durch ihren Vorwärtsgang die Kuppelverbindung mit schliesslich verloren hat, so ist eine neue Kuppelung wieder vonnöthen, und wird dieselbe dadurch erzielt, dass die vorhin genannte Wirkung der comprimirten Luft auf den Nebencylinder jene Stangen q mitschleppt, welche mit dem Sperrrade 7 verfestigt sind, so dass die Stangenkuppelung b' a' wieder aufs Neue wirkt.
e) Rückgang der Bohrmaschine.
Derselbe erfolgt durch Auslösung der Sperr- und Druckklinke der Umsetzungsvorrichtung( Figur 12), sowie der Vorschiebung des Rades h vermittelst der Hand; greift Letzteres in m ein, so wird n bewegt und damit, weil die comprimirte Luft auf r wirkend, die Kuppelung zwischen p und auch festhält, wenn die Klinke q₁ schleift, die Schraube pin entgegengesetztem Sinn gedreht, also ganze Apparat zurückgeschafft.
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