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Eisenbahn-Unter- und Oberbau : (Gruppe 18, Section 2) ; Bericht : 1 / von Franz Rziha
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3. Maschinenbohrung.

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cher die Kolbenstange b umgibt; der Arbeitskolben a erfährt also seinen Rückgang. Bei diesem Rückwege wirkt der Ring f auf den Hebel g; dieser stösst auf den Piston i und bringt durch diese Bewegung die comprimirte Luft zum Ausflusse, welche vor dem Schiebercylinder h lagert. Die Schieberbewegung kann also aufs Neue beginnen. Die Polstermechanismen an den Cylinderdeckeln sind auch in dieser Zeichnung fortgelassen.

b) Setzen des Bohrers.

Oberhalb des Schieberraumes befindet sich ein Mechanismus o, dessen Durchschnitt, ausgedehnt auf alle betreffenden Maschinen­theile durch die Figur 15 dargestellt ist.

ليسيس

u

n

ט

Fig. 15. on Man sieht aus dieser Figur, wie die com­uprimirte Luft aus dem Schieberraume durch Canälchen x abwechselnd auf vertical ge­estellte Kolben wirkt. Dieses Wechselspiel bewegt die Daumen u und u', also auch die Transmissionsstange p, letztere wiegend. ( An dem vorderen Ende dieser Transmis­sionsstange befindet sich( Figur 14) der Mecha­nismus q, welcher in seinem Querschnitte durch Figur 16 dargestellt ist. Aehnlich wie bei der Maschine von Sommeiller wirkt nun hier eine Fig. 16. Druckklinke y auf ein Sperrrad, welches durch

ny

พบ

4

y'

y

Nuth und Feder mit der Bohrerverbindungs­stange c derart verfestiget ist, dass diese Stange durch das Sperrrad zwar immer vor­und rückwärts stossen, aber doch gedreht, also der Bohrer ruckweise gesetzt" werden kann; eine Sperrklinke y' fixirt dieses Setzungsmaass, indem ein Kautschukband w den beiderseitigen Andruck von Druckklinke und Sperrklinke bewerkstelliget.

c) Vordringen des Bohrers.

Das Vorwärtsschieben des Bohrers erfolgt bei dem Systeme Dubois& François durch Handbewegung, ist also dem Gefühle und