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V. Tunnelbau.
der Achtsamkeit des Arbeiters anheimgestellt. Diese Achtsamkeit wird allerdings insofern regulirt, als der variable Hub des Arbeitskolbens eine gewisse Sicherung der Arbeit bietet und als bei etwaigem zu weiten Vorschrauben der Maschine der rückwärtige Deckel des Arbeitscylinders zu dicht an den Arbeitskolben a gepresst wird, wodurch ein ungenügendes Spiel des Kolbens. nahezu der Stillstand erzielt wird.
a,
also
Dieser durch die Hand zu bewegende Mechanismus ist durch Figur 17 erläutert; man sieht aus derselben, dass durch ein Kurbel
О
a
Fig. 17. obuh
t
rad a ein konisches Räderpaar
b und c bewegt wird, wodurch die Schraube t ihre Rotation erhält. Durch diese Rotation werden Schraubenmuttern bewegt, auf denen( vergleiche Figur 14) die Bohrmaschine sitzt, und laufen diese Muttern in den t Gestelleführungsstangen 8, s Do( Figur 15).
d) Rückgang der Bohr
maschine.
Derselbe erfolgt durch die entgegengesetzte Bewegung
des soeben beschriebenen Handmechanismus.
3. System Ferroux.( Vergleiche Figuren 18, 19, 20 und 21.)
Der Maschinenmeister Ferroux, welcher den Bau des Mont Cenis- Tunnels mitgemacht hat und gegenwärtig am St. GotthardTunnel beschäftiget ist, also über eine grosse Summe von Erfahrungen im Bohrmaschinenwesen gebietet, hat eine mit den Systemen Sommeiller und Dubois& François geistesverwandte, vollständig automatische Bohrmaschine ersonnen, welche gegenwärtig zu grosser Zufriedenheit im St. Gotthard- Tunnel und im Tunnel zu Cochem a. d. Mosel arbeitet.
amot Diese Maschine besteht aus zwei Arbeitstheilen, welche sich in die durch comprimirte Luft bewirkte Gesammtarbeit der Meisse