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Eisenbahn-Unter- und Oberbau : (Gruppe 18, Section 2) ; Bericht : 1 / von Franz Rziha
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V'

M

Fig. 18.

B

E

3. Maschinenbohrung.

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lung und in das ebenfalls und separat durch comprimirte Luft betriebene Vor­Rückwärtsschieben der Bohr­

und

maschine trennen.

a) Kolbensteuerung und Kolbenspiel.

Am rückwärtigen Ende der Ma­schine befindet sich, wie bei Sommeiller ein separater Kolbenmechanismus M, welcher eine lange Transmissionswelle w rotiren lässt; diese Rotation wird durch ein kleines, breites, massiges Schwungrad unterstützt.

Etwa in der Mitte dieser Trans­missionswelle befindet sich ein Excenter e, welcher den Steuerschieber( neues­tens Hahnsteuerung) für den eigent­lichen Bohrmechanismus bewegt. Durch diese Bewegung tritt die compri­mirte Luft abwechselnd vor und hinter den Arbeitskolben a, respective findet nach vollbrachter Arbeit ihre Ent­weichung. Die Länge des Arbeitscylin­ders veranlasst den auch hier so noth­wendigen variablen Hub.

b) Setzen des Bohrers.

Das Setzen des Bohrers geschieht ebenfalls durch Vermittelung eines Sperrades im Wege des Excenters B, welcher am vorderen Ende der Trans­missionswelle w angebracht ist. Der Schnitt Figur 19 soll diesen Setzapparat schematisch verdeutlichen, welcher Ap­parat Druck- und Sperrklinke und eine Feder hat, in welche die axiale Nuth der Verbindungsstange eingreift. Der