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Fig. 19.
B
V. Tunnelbau.
Apparat setzt also, wie früher, den Bohrer während seines Spieles.
c) Vordringen des Bohrers.
Dieses Vordringen erfolgt, wie schon erwähnt, automatisch. Wir bemerken in der Figur 18 vor dem soeben beschriebenen Arbeitscylinder, welcher den Bohrerkolben a enthält, einen anderen langen Cylinder, welcher der Vorschiebecylinder oder, nach Ferroux, Propulseur genannt werden kann. In diesem Vorschiebecylinder befindet sich eine hohle Kolbenstange o, an deren rückwärtigem Ende der Vorschiebekolben P angebracht ist, welche vermittelst einer Stopfbüchse durch den vorderen Cylinderdeckel geht; und welche( die hohle Kolbenstange) an ihrem vordersten Ende durch Einschraubung den ganzen, oben beschriebenen Bohrmeisselmechanismus trägt. Schiebt sich also diese hohle Kolbenstange vor, so muss sich auch dieser Bohrmeisselmechanismus sammt dem Excenter e entlang dem Führungsbalken m, respective entlang der Rotationswelle w vorwärtsbewegen; schiebt sie sich ( die hohle Kolbenstange) rückFig. 20. lov wärts, so wird auch der ganze Bohrmeisselmechanismus in die Rückbewegung versetzt. Wir schalten hier ein, dass die Hohlheit der Kolbenstange o vor
h
g
zugsweise den Zweck hat, dem Bohrmeisselmechanismus die zum Betriebe nöthige comprimirte Luft zuzuführen. Die vor dem Vorschiebekolben Peintretende comprimirte Luft strebt also nicht nur dem Bohrmeisselmechanismus zu, sondern presst den Vorschiebekolben, also diesen Mechanismus immer nach vorwärts.
Seinen Halt in diesem Vorwärtsdrange findet aber dieser Vorschiebekolben, also auch der Bohrmeisselmechanismus durch Gabelzinken h( Figur 20), welche sich vor verticale Zähne stemmen, die an den Leitstangen m angebracht sind.
Soll nun das Vorwärtsschieben eintreten, so muss zuvor diese Versperrung ausgelöst werden, und findet dies in folgender Weise