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Eisenbahn-Unter- und Oberbau : (Gruppe 18, Section 2) ; Bericht : 1 / von Franz Rziha
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V. Tunnelbau.

Fig. 34.

a

d

h

g

n

A

befinden; die Form und der Gang dieser Schlitze geben der Platte g eine oscillirende Bewegung, welche in geeigneter Weise der Hahnsteuerung mitgetheilt wird. Der Schlitz­

Fig. 35.

g

gang in der Platte g ist durch Figur 35 verdeut­licht. Vermöge der Hahnsteuerung dringt nun die comprimirte Luft abwechselnd vor und hinter

den Kolben a, respective zu Tage.

b) Setzen und Vordringen des Bohrers.

Beide Manipulationen werden bei dem hier besprochenen Maschinensysteme mit einemmale besorgt, indem die Drehung der Schraubenspindel s, an welcher sich der Bohrer befindet, zugleich das Vordringen des Bohrers und das Setzen besorgt. Es handelt. sich also darum, dieser Schraube durch das Spiel des Kolbens die Drehung zu verschaffen.

Um diese Drehung nun bewerkstelligen zu können, sind zwei Dinge nöthig, einmal eine fixirte Mutter, und das anderemal die Einwirkung der Drehkraft durch das Kolbenspiel auf die Spindel.

Die Schraubenmutter, welche hier durch die massige Kolben­stange b gebildet wird, wird dadurch fixirt, dass die rückwärtige hohle Kolbenstange d an ihrem Ende einen Stift i herabhängen hat, der in eine der Schraubenspindel axiale Rinne eingreift, welche sich in dem Mantel m befindet. Die Drehung der Spindel wird nun folgend erzielt: Ueber die rückwärtige hohle Kolbenstange d ist tubusartig eine zweite Röhre fo( Figur 34) geschoben; diese Röhre enthält oben und unten einen Schlitz, wie solcher in der Figur 36 gezeichnet ist. Diesen oberen Schlitz passirt der schon früher bezeichnete Stift e, welcher im Vereine mit dem unteren