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Eisenbahn-Unter- und Oberbau : (Gruppe 18, Section 2) ; Bericht : 1 / von Franz Rziha
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3. Maschinenbohrung.

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Fig. 36.

f

Stifte e die Oscillation der Tubusröhre fo( Fi­gur 34) oder f( Figur 36) besorgt. Damit ist das Spiel geschaffen, welches mit einem Sperr­rade in Verbindung gebracht, die Schraube drehen muss. Dies erfolgt nun in der Art, dass auf dem Deckel der Röhre f, welcher aus dem Apparate herausragt und die dem Meisselschlage entsprechend spielende Schraubenspindel pas­siren lässt, eine Druckklinke bei o( Figur 34) angebracht ist, und ist diese Druckklinke( wie sorgfältig beobachtet werden muss) auch durch o in der nächsten Figur 37 dargestellt.

Die Druckklinke o, welche also in Verbindung mit der Tubularröhre f steht, bringt nun den innen gezahnten Ring A, also die besondere Form eines Sperrrades( vergleiche Figuren 34 und 37)

n

Fig. 37.

0

A

successive zur Rotation. Dieses von der Oscil­lation der Tubularröhre f abhängige Rota­tionsmaass wird nun durch eine Sperrklinke n( Figur 37) jeweilig fixirt, welche Klinke n aber an einem festen Punkte der Maschine befestigt sein muss; dieser feste Punkt ist in der Figur 34 durch jenen schwarz gehaltenen Durchschnitt gekennzeichnet, an dessen oberstem Punkte sich der Buchstabe n befin­det. In der Figur 37 erscheint also( im Sinne der früher beschriebenen Bohrmaschine) o

als Druck- und n als Sperrklinke. Die Uebertragung der Rotations­bewegung des Sperrrades A auf die Schraube s erfolgt einfach durch die Klinke k( Figur 34), die in eine Nuth der Schraube s eingreift, also das stossende Spiel der Schraube gestattet, während die Schraube gedreht wird.

Wir sehen also, dass dieselbe Schraube, welche das Vor­dringen der Maschine besorgt, auch zum Setzen des Bohrers benützt wird, und da das Drehen der Schraube ruckweise erfolgt, so kennzeichnet sie auch die Intervalle des Setzens.

c) Rückgang der Bohrmaschine.

Derselbe wird durch eine mit der Hand zu drehende Kurbel bewerkstelliget, mit welcher die Schraube nach Auslösung der