8. Tunnel unter Wasser.
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Gruppe unter Anderen vertreten durch die Projecte von Bateman und Revy, von E. Martin et G. le Guay, von Chalmers und von Foster.
Der Letztere beabsichtigt 15 Fuss lange, durch Rippen consolidirte und durch Gewichte beschwerte Sectionen zu versenken, welche mit einem eisernen Schilde vorne verschlossen sind und für deren Lage auf dem Wassergrunde vorher durch eine Baggerung gesorgt wurde.
Die erste Befestigung der Sectionen unter einander soll durch Taucher geschehen, welche zu den Verbindungsstellen sowohl von aussen( frei im Wasser), wie von innen( durch das Mannloch des äusseren Schildes) Zutritt finden.
Die Figur 69 zeigt im Längenschnitte das Ende eines fertigen
Fig. 69.
B
A
T
Tunnelstückes mit davor liegendem Schilde und die angekuppelte, neue, mit dem Gewichte B beschwerte Section, welche ebenfalls mit einem Schilde versehen ist.
Sobald die Taucher die erste nothdürftige Befestigung der Section vorgenommen haben und durch das Mannloch des äusseren Schildes in das freie Meer- oder Flusswasser zurückgekehrt sind, ist projectirt, das Wasser aus der Section durch den ersten Schild, vermittelst eigens dazu angebrachter Röhren in den fertigen Tunnelraum zu leiten.