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Eine Orientreise / von Fr. Graf Th.-H. Mit 6 Tafeln in Farbendruck und 86 Textabbildungen von Ludwig Hans Fischer und Gust. Schmoranz
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Gebirge der arabischen Wüste, der Djebel Ataka hoben sich scharf vom Firmamente ab. Leuchtthurm und Signallichter verkündeten die Ankunft in Suez.

Am Bahnhofe scheinbar eine Bande Menschenfresser, die sich um uns und unser Gepäck stritten. Der siegende rheil erfasste die Koffer und Handtaschen und in langer Procession zogen wir durch finstere Gassen zum Hotel de Suez, wo ein elendes Essen, dagegen aber sehr reine, gute Betten uns erwarteten.

i. März. Suez, der südlichste Ausgangspunkt des Canals, besteht aus zwei Theilen: der eigentlichen Stadt und dem Fort Ismael. Sie sind durch einen langen Damm, auf dem die Eisenbahn geht, verbunden. Zur Zeit der Ebbe ragt derselbe aus der Düne empor, während das Wasser bei Fluth bis an Suez selbst heranreicht.

Fort Ismael mit dem daranstossenden kleinen Fort Tewfik ist der Sitz der Compagnie universelle du canal maritime de Suez. Hier ist der Ankerplatz der nach Indien und Australien verkehrenden grossen Schiffe. Soeben liegt dieBerenice des österreichisch-ungarischen Lloyd hier. Trockendocks und grössere Waarenhäuser dienen der Schiff­fahrt und dem Handel. Eine gut gepflegte Allee, die Avenue Helene, trennt die Häuser vom Canal. Auf dieser ein Monu­ment, welches Lesseps dem englischen Lieutenant Waghorn errichten liess, welcher der Idee des Durchstiches sein Wirken und Leben opferte und im Jahre 1850, ohne dem Ziele näher gerückt zu sein, im Elende starb. Das Haus Lesseps, eine kleine katholische Kirche, eine von Klosterfrauen gehaltene Schule und die Gebäude der Gesellschaft bilden diese An­siedlung. Die eigentliche Stadt hat ihre arabischen engen Gassen mit einigen Moscheen; daneben ein sogenanntes europäisches Viertel mit senkrecht auf einander stossenden