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I. Unterägypten.
Wird es ein Tagebuch? oder bleibt es Fragment? und wie weit folgen diese Blätter der Reise? — Fragen, die eben so schwer zu beantworten sind, wie es schwer hält, in die Zukunft zu blicken.
Die Eindrücke der Reise bleiben in Sinn und Herz, seien sie aufgezeichnet oder nicht; im ersten Falle kann es ein vollendetes Bild werden, während sonst wohl nach längerer Zeit nur mehr eine Skizze verbleibt. Die feinen Details verblassen, nur die grossen Umrisse bleiben übrig. Und gerade jene sind es, die später besonders erfreuen: sie rufen die Erinnerung wach an so manchen Genuss, an manch’ heitere Zwischenfälle. Und ist auf der Reise auch einmal schlechter Wind, ist auch die Laune bisweilen getrübt durch dies und das, so verschwindet im Gedächtnisse das Unangenehme, und man freut sich schliesslich noch der Unannehmlichkeiten — wenn sie vorbei sind.
Also wünschen wir auch diesen Blättern eine glückliche Reise, mögen sie glücklich heimkehren, so wie wir!
Franz Graf Th., Eine Orientreise. I