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Eine Orientreise / von Fr. Graf Th.-H. Mit 6 Tafeln in Farbendruck und 86 Textabbildungen von Ludwig Hans Fischer und Gust. Schmoranz
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VIII. Constantinopel.

3. Mai.

Die Suleiman- Moschee.

ls ich um 5 Uhr auf Deck ging, hing der Himmel voller Wolken, ein feiner Sprüh­

regen ging nieder, es war kalt, die Aussicht verhängt. Wohl hoben sich die Wolken ein wenig, doch die wundervolle Einfahrt in Constantinopel war verdorben.

Zuerst sah man den Leuchtthurm und den Ort St. Ste­phano, wo der Friede zwischen der Türkei und Russland geschlossen wurde, dann kommt Makrikoi mit der grossen Pulverfabrik; weiters das alte, malerisch zerfallene Schloss der sieben Thürme mit den Mauern der Stadt, und vom Meere bis hinauf auf die Hügel Stambul mit seinen Kuppeln und Minarets, die Agia Sofia, daneben die Moschee Sultan Achmed mit den sechs schlanken Minarets; der Leuchtthurm wird umfahren, und nun bietet sich uns der grossartige Anblick der Stadt, soweit Wetter und Beleuchtung es zu-