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Damaskus. Grab des Seladin und Festung - .
ald hatten wir wieder die grosse Strasse er-
reicht, auf welcher wir, bei dem herrschenden Sturme in dichte Staubwolken gehüllt, gegen Damaskus ritten. Das Hochplateau ist kahl und trocken. Niedrige dichte Wolken verhüllen zeitweise die Berge des Anti-Libanon. Da senkt sich bei el-Häme die Strasse ins Thal. Der Fluss Barada rauscht reissend neben dem Wege dahin. Alles ist grün und frisch, wo sein Einfluss hinreicht. Garten an Garten, durch Mauern und Rosenhecken eingefasst, erfüllen das Thal. Obstbäume in Blüthe, viele schon im dichten Blätterschmuck, üppiges Gemüse, dazwischen Pappeln und Weiden. Ueberall Wasser in Gräben geleitet längs den Thalwänden. Die Wassermassen werden von den Gräben nicht gefasst; sie sprudeln und rieseln durch und über die Mauern, bilden Wasserfälle, die zerstäubend herunterfallen. Die Strasse führt mitten durch diese Wasserfälle. Es ist ein erfrischendes prächtiges Thal. Die Nähe der Grossstadt gibt sich kund. Phantastisch bemalte Landhäuser stehen in den Gärten. Man begegnet Reitern und Fussgängern, man überholt schwer mit Gemüse beladene Thiere, die stadtwärts getrieben werden. Die Ebene
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