VII. Griechenland und die Inseln.
18. April.
ei Tagesanbruch war die Küste von Cypern bereits in Sicht und um 1 / 2 6 Uhr Morgens ^ werfen wir vor Larnaka ^ Anker. Die Insel, welche einst durch ihren Reichthum berühmt war, ist jetzt in den Händen Englands, welches der Türkei, deren Souveränitätsrechte anerkennend, einenTribut von 92,000 Pfund Sterling zahlt. Die .Strassen der Stadt haben englische Aufschriften, sind aber eng und schmutzig. Die Bevölkerung, grösstentheils Griechen, bringen Gemüse, Tabak, Früchte und dergleichen auf den unbedeutenden Bazar. Wir machten einen Gang durch die Stadt, bis in die Cam- pagna hinaus. Die Ernte beginnt, die Gerste wird geschnitten. — Cypern war die vorzüglichste Verehrungsstätte Aphrodi- tens, die auf Paphos den schäumenden Wellen entstieg. Richard Löwenherz eroberte das Eiland und belehnte Guido
Franz Graf Th., Eine Orientreise. l3