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III. Der Suezcanal.
28. Februar.
zwei letzten Tage waren noch mit Besuchen, Spaziergängen, Theater und dem grässlichen Einpacken ausgefüllt. Dann wurde die Hotelrechnung gezahlt und der grosse Omnibus bestiegen, der uns zum Bahnhof brachte. Dort noch von den Cairenser Bekannten Abschied genommen und fort ging es dem Osten zu. Fruchtbares Land im Anfänge; dann Wüste, endlose Wüste. Einförmig wellenförmiges Land ohne Vegetation mit Ausnahme vereinzelt stehender, niedriger, verdorrter Sträucher. Nur hie und da ganz kleine Oasen. Grössere Binnenseen und der von Cairo nach Suez führende Süsswassercanal zu unserer Rechten. Dieser, aus der Pharaonenzeit stammend, bewässert das Land Gosen, durch welches wir, bevor wir die Wüste erreichten, fuhren; er war verfallen und wurde erst zur Zeit des Canalbaues wieder in Stand gesetzt, um den Ansiedlungen der Arbeiter Trinkwasser zuzuführen. Kurz vor Ismailia erster Blick auf den Canal, dieses grosse Werk Lesseps’, dann senkte sich die Nacht über die Gegend: nur die schroffen hohen