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Eine Orientreise / von Fr. Graf Th.-H. Mit 6 Tafeln in Farbendruck und 86 Textabbildungen von Ludwig Hans Fischer und Gust. Schmoranz
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Die Gegend wird zur nackten, einförmigen Gebirgslandschaft, vereinzelt stehen einige krüppelhafte Kiefern; doch bald ändert sich das Bild, der Blick öffnet sich auf die eleusische Ebene, auf das Meer und die Insel Salamis. In Eleusis, auf der Stätte der eleusinischen Feste, wo ein heiliger Mysterien­dienst abgehalten wurde, stan­den Tempel des Pluto und der von ihm geraubten Persephone.

Von hier aus bis Korinth gehört die Fahrt zu den schönsten, die ich je gemacht habe. Die Bahn läuft knapp an dem Meeresufer hin, sich den Formen der steil in das Wasser abfallenden Berge anschmiegend, meistens in be­trächtlicher Höhe. Man sieht hinab in das klare Wasser und darüber hin auf Salamis, auf ein Heer kleinerer und grösserer Inseln und auf den Peloponnes; überall schroffe steile Berge; fortwährend wechselt die Aus­sicht, es schieben sich Inseln und Berge vor, andere verdeckend, dann selbst wieder durch an­dere den Augen entzogen, nur die höchsten Berge von Argolis überragen das Ganze. Bei Megara, dem Orte zahlreicher Funde, breitet sich eine kleine Ebene aus. Dann kommt Kalamaki, schon am Isthmus gelegen. Grosse Erdhalden verrathen die Arbeiten der Gesellschaft, welche sich den Durchstich desselben als Ziel gesetzt hat. Das Werk ist weit vorgeschritten. Die Bahn übersetzt den

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