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schlagen, ei'n drittes wieder als Turban um den Kopf gewickelt. In diesem Aufzuge wird man zu dem ersten Zimmer zurückgeführt und legt sich dort auf eine der reinlich überzogenen Matratzen nieder. Nun erscheint ein anderer Badewärter, uin die Nagel der Fußzehen zu verschneiden und den ganzen Körper noch einmal durchzukneten. So unangenehm diese Operation vor dem Bade ist, ebenso angenehm ist sie nach demselben. Man fühlt sich außerordentlich behaglich zwischen seinen Lcinentüchcrn, zumal bei einer Pfeife des köstlichen Tabaks und einer Tasse guten ächten Mocha's. Hier ruht man ein halbes Stündchen aus und kleidet sich dann wieder an. Der Preis eines türkischen Bades ist nicht bestimmt; Jeder gibt nach Gutdünken. Die armen Egypter zahlen nur fünfzehn Para, während Europärer und vornehme Türken gern drei bis fünf Piaster geben. Der Kaffe wird besonders bezahlt. In Kairo ist jedes Bad für anständige Leute eingerichtet und vorbereitet, in kleineren Städten thut man dagegen wohl, wenn man baden will, es vorher dem Badewärter ansagen zu lassen, dainit dieser das andere Gesindel entferne, in dessen Gesellschaft nicht gut zu baden ist. — Wollte ich bei Erwähnung der öffentlichen Gebäude aller Geschäftslokale hoher Beamten der Regierung gedenken, so würde das dem Zwecke dieser Blätter keineswegs entsprechen. Ich beschränke mich auf eins von ihnen: das Polizeiamt oder die SLbth'iö. Es ist ein großes, dicht am Eingänge der Muhski gelegenes Gebäude, in welchem sich viele Säle für alle die verschiedenen Zweige der Polizeivcrwaltung befinden, mit Schreibern, Effendis und anderen Beamten vollgcpropft. Das untere Stock enthält die immer gefüllten Gefängnisse. In der weiten Thorfahrt sieht man stets einige Khawaffen, d. h. Polizcidiener, Gensd'armen, Constabler oder was für einen Titel man ihnen sonst geben will, auf Khafaß- bänken sitzen und der Befehle eines Polizeibeamten harren. Die Leute sind uniformirt und unermüdlich im Dienste. Man wählt zu ihnen meist Soldaten türkischer Abkunft, welche früher bei der irregulären Kavallerie eine Stelle als Unteroffizier bekleideten. — Die Schulen sind keine öffentlichen Gebäude, sondern ganz nach Willkür der Fukhera ausersehene, große Zimmer in beliebigen