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Eine Orientreise / von Fr. Graf Th.-H. Mit 6 Tafeln in Farbendruck und 86 Textabbildungen von Ludwig Hans Fischer und Gust. Schmoranz
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Am 16. Jänner Heinrich CI. aus Venedig, Gottfried H. und Erwein N. aus Wien angelangt. Die Reisegesell­schaft ist complet, es kann losgehen.

Fahrt nach Miramare, diesem Zauberschlosse des öster­reichischen Erzherzogs, der ferne von der Heimat sein Leben opferte für eine unglückliche Sache. Armer, armer Kaiser Max! Mit welcher Liebe schuf er sein Miramare und sorgte noch von Mexico aus für dasselbe. Die Erinnerung an diesen ideal angelegten, talentvollen, edlen Mann stimmt den Be­sucher von Miramare ganz wehmüthig. Armer, armer Herr!

Bei der Heimfahrt war es bitter kalt, der Wind hatte sich zur scharfen Bora versteift. Wir Alle, die wir keinen Anspruch auf den Titel von Seehelden erheben können, sehen mit Besorgniss auf die nächsten Tage.

Abends im Amphiteatro Fenice. Hässliches, grosses Haus, schlechte Truppe, nur Rossi als Luigi XI. ausge­zeichnet.

Am 17. Jänner klares Wetter, aber sehr starker Wind, die Stimmung daher nicht angenehm; um 10 Uhr eine Gat­tung Henkermahl, dann an Bord derEuterpe Capitän Nicolich. Da war reges Leben, noch wurden Waren geladen (wir hatten circa 3 o.ooo Metercentner an Bord), die Post auf­genommen, die Passagiere erschienen, das grosse Magazino nahm unsere Koffer auf, das Handgepäck wanderte in die Cabinen.

Man richtet sich ein, so gut es geht. Einige Officiere des Lloyd kommen Abschied nehmen von ihren Kameraden, man hört verschiedene Adios, die Taue, welche unsere Schiffe hielten, werden mit grossem Geschrei gelöst, lang­sam dreht sich unsereEuterpe, und um V2 1 Uhr Mittags verlassen wir den Hafen. Die See, voll weisser Spitzen, ver- heisst böse Fahrt.

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