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Wir lichteten die Anker und setzten unsere Fahrt in südlicher Richtung fort.
Abu Tig, ein grosser Ort in Palmenumgebung, wurde passirt und bei Maragha die Nacht zugebracht.
Am 3. Februar, Sonntag, und den halben 4. fuhren wir ohne Aufenthalt stromaufwärts. Abwechselnd fruchtbares und wieder wüstes Land, zeitweise schroffe Felsen auf dem arabischen Ufer.
Beliahne.
An Sohäg, el-Achmin, Girgeh, grösseren in Baumgruppen stehenden Städten, an Beliahne und anderen Orten zogen wir vorbei ■— ein reines Wandelpanorama. In der grössten Monotonie liegen die Ufer vor den Augen und doch ist fortwährende Abwechslung. Die verschiedenen Farben der Flächen und Berge, wechselnd nach der geologischen Beschaffenheit und nach dem Stande der Sonne, von grellstem Lichtgelb bis zum Röthlich-violett des Abends. An den Ufern unermüdlich Wasser schöpfende Fellachen, nur mit einem Gürtel bekleidet, der sengenden Sonne trotzend. Am Abend heimkehrende Heerden.