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Weiter in die Ebene hinein liegt der grossartige Tempel MedinetHabu, an den wiederum dasMemnoniumRamsesIII. (XX. Dynastie, um 1200 v. Chr.) anschliesst, eine Tempelstadt in Ruinen. Medi- net Habu, in der Zeit der XVIII. Dynastie (1600 v.
Chr.) begonnen, von den Ptolemäern vollendet: wuchtige Säulen schmücken die grosse Vorhalle, die Pylonen stehen zum Theil, ebenso die Wände, über und über bedeckt mit Darstellungen. Auch die alte Bemalung deutlich zu sehen: eine zierliche Polychromirung in den feinen, in den Stein eingezeichneten Vertiefungen. Die Decken, soweit sie bestehen, hier, wie überall, das Himmelszelt darstellend, zum Theil astronomische Figuren.
Weithin sichtbar stehen die bekannten zwei Memnonskolosse.
Die annähernd zwanzig Meter hohen sitzenden Figuren stellen Amenothes III., den Memnon der Griechen dar. Sie sind aus einem grobkörnigen Sandstein, der stark verwittert ist, so dass die Züge, je näher man kommt, desto
Memnonskoloss,