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Eine Orientreise / von Fr. Graf Th.-H. Mit 6 Tafeln in Farbendruck und 86 Textabbildungen von Ludwig Hans Fischer und Gust. Schmoranz
Entstehung
Seite
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die Insel und erklommen die Höhen. Die wundervolle Aus­sicht auf den oberen Nillauf liess uns die geringen Alter­thumsreste des Eilandes vergessen. In mehreren Armen sanft dahin fliessend oder über Steinblöcke rauschend, zwischen hohen kahlen Bergen, betritt der Nil Ober - Aegypten, wel­ches frühere Herrscher durch Mauern, die auf den Höhen hinliefen, ge­gen feindliche Einfälle zu schützen suchten.

Reste dieser Mauern, sowie kleine Forts, von denen einige noch be­nützt werden, auf allen Höhen zu sehen. Leider war es schon zu spät; die Sonne war längst un­tergegangen, der Mond allein beleuchtete die Gegend; hell und leuch­tend, wie nur im Süden, goss er sein magisches Licht über die Land­schaft, hier grell be­leuchtend, hier aber in tiefe Schatten hüllend.

Beim Scheine von Magnesiumlicht besichtigten wir noch den alten Nilmesser, der die 'Wasserhöhe angibt und im Jahre 1870 erst der mehr als tausendjährigen Vergessenheit

In der Wüste.