63
geblähtem Segel ernst und feierlich vorbei. Am Vorderdeck die Schiffer kauernd um ein kleines, flackerndes, röth- lichgelbes Feuerchen.
13. F ebruar. Gegen Nach - mittag erreichten wir Keneh, einen ziemlich grossen Ort.
Hier werden zu vielen Tausenden und aber Tausenden jene porösen Thonkrüge (Kulle) gemacht, die in den warmen Klimaten das einzige Mittel sind, das Wasser frisch und trinkbar zu erhalten. Hoch beladenen Schiffen, wohl auch flössen, die ganz aus zugekorkten Krügen hergestellt erscheinen, begegnet man auf dem Nil.
Der Bazar Kenehs unbedeutender als der von Assuan. Namenloser Staub auf dem Heimritte. ' ‘—
14. Februar. In Belliahne, einem kleinen, aber sehr malerisch aussehenden Orte, angelegt. Grosser Kampf mit den Eseljungen. Endlich Alles flott.
Durch fruchtbarstes Land an mehreren Dörfern vorbei, ritten wir gegen zwei Stunden. Das Getreide in Aehren, der Weizen in Blüthe. Die Pferdebohnen und die Futterpflanzen in üppigstem Grün. Viel Vieh auf der Weide. Schöpfwerke
Bischarij-Araber.