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Eine Orientreise / von Fr. Graf Th.-H. Mit 6 Tafeln in Farbendruck und 86 Textabbildungen von Ludwig Hans Fischer und Gust. Schmoranz
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geblähtem Segel ernst und feierlich vorbei. Am Vorder­deck die Schiffer kauernd um ein kleines, flackerndes, röth- lichgelbes Feuerchen.

13. F ebruar. Gegen Nach - mittag erreichten wir Keneh, einen ziemlich grossen Ort.

Hier werden zu vielen Tau­senden und aber Tausenden jene porösen Thonkrüge (Kulle) gemacht, die in den warmen Klimaten das ein­zige Mittel sind, das Wasser frisch und trinkbar zu erhal­ten. Hoch beladenen Schiffen, wohl auch flössen, die ganz aus zugekorkten Krügen her­gestellt erscheinen, begegnet man auf dem Nil.

Der Bazar Kenehs un­bedeutender als der von As­suan. Namenloser Staub auf dem Heimritte. '

14. Februar. In Belliahne, einem kleinen, aber sehr ma­lerisch aussehenden Orte, angelegt. Grosser Kampf mit den Eseljungen. Endlich Alles flott.

Durch fruchtbarstes Land an mehreren Dörfern vorbei, ritten wir gegen zwei Stunden. Das Getreide in Aehren, der Weizen in Blüthe. Die Pferdebohnen und die Futterpflanzen in üppigstem Grün. Viel Vieh auf der Weide. Schöpfwerke

Bischarij-Araber.