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Beirut.
Süssigkeiten werden verkauft; daneben europäische Artikel, viel schlechte Dutzendwaare. An diesen Stadttheil schliessen breite Strassen und Plätze an, auf denen stattliche Gebäude und arabische Häuser nebeneinanderstehen.
Nur der Kanonenplatz mit dem Serail, dem Gebäude der Strassencompagnie und einem grossen Garten macht einen guten Eindruck.
Beirut bildet mit dem südlichen Küstenstriche ein eigenes Paschalik; unmittelbar vor der Stadt gegen Norden und Osten beginnt das Gebiet des Libanon. Wachhäuser mit türkischen und libanesischen Soldaten stehen an den Grenzen der Beiden. Der Gouverneur des Libanon wohnt wohl in Beirut, doch bringt er den Tag in seinem Regierungssitze Baabdat zu; nur im Sommer wohnt und amtirt er in dem einige Stunden entfernten Betedin, dem alten Emirschloss. Gegenwärtig weilt er in Constantinopel, während sein neuernannter Beiru- ter College erst kommenden Mittwoch hier eintrifft.
Der commandirende General des Armeecorps von Damaskus, ein Feldmarschall, führt interimistisch die Zügel der