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haus. Mit dem alten Soldaten, welcher seinen Posten nicht ver- liess, aber auf einem Sessel Platz genommen hatte, führten wir eine Zeichenconversation mit Cigarettenbegleitung, die ihn sehr erheiterte.
Um 6 Uhr fuhren wir anBordder „Minerva“ und nahmen Abschied von dem Lloydagenten Lorella, welcher uns mit seiner liebenswürdigen jungen Frau in freundlichster Weise die Honneurs von Beirut gemacht hatte. Gegen 8 Uhr dampften wir ab. Es war der Geburtstag des Sultans, die Stadt festlich beleuchtet, die Höhen in ein Lichtmeer getaucht. Von Zeit zu Zeit stiegen Raketen züngelnd empor, die verpuffend farbige Leuchtkugeln fallen liessen. Auch die türkischen Schiffe im Hafen hatten auf Masten und Raaen Lichter aufgezogen.
Immer ferner erscheinen die Lichter, noch war der Leuchtthurm zu sehen, dann entschwand auch dieser. Der Mond beleuchtete das Meer, in dem unser Schiff eine silberne phosphorescirende Furche zog. Der Wellenschlag war unbedeutend, Alles an Bord daher heiter. Der Dampfer ist stark besetzt, die kleinen Cabinen vollgepfercht. Natürlich gibt es auch eine Menge Unzufriedener, jeder möchte eigentlich ein Schiff für sich allein haben.